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Nach Weinfarbe:
Am besten kann man die Farbe erkennen, wenn das Glas vor einen weißen Hintergrund gehalten wird. Dabei werden die Klarheit, die Farbe und die Reinheit eines Weines geprüft. Hierzu betrachtet man das Weinglas einerseits von oben, hält das Glas jedoch auch schräg, da die Weinfarbe je nach Flüssigkeitstand leicht variieren kann. Nach dem Beurteilen der Farbe soll das Glas waagerecht zum Licht gehalten werden; manche Weine zeigen auf dem Glas sogenannte Tränen, diese bilden sich durch die Oberflächenspannung.
Interessant ist der Rand des Weines am Glas: er wird nach seiner Randgröße beurteilt (mehr als ein Millimeter Randbreite deutet auf einen älteren Wein), und nach der Abweichung der Farbe im Verhältnis zum "tiefen" Wein: eine orange Randfarbe ist ebenso ein Anzeichen eines gereiften Weines.
Beurteilungskriterien und Charakterisierungsvorschläge
- Farbton: himbeerfarben, granatrot, purpurn, rubinrot, kirschrot schimmernd, ins Violette spielend, rotbraun, rosé, gelbgrün, strohgelb, goldgelb, tiefgolden
- Farbintensität: intensiv, tief, hell, klar, fein, transparent, glänzend, funkelnd, hell strahlend
- Weintränen: tränenreich, gelbe, klare, schlierige Tränen
- Farbe: Schattierungen, Nuancen
- Klarheit: Transparenz/ Reinheit, Trübung
- Tiefe: Farbsattheit oder -blässe
- Leuchtkraft: strahlend, stumpf
Quelle: Wikipedia.de
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